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Gemeinde. Impulse. Vernetzung. - Gemeinden denken weiter

29. Mai 2026

Am Donnerstag, 28. Mai 2026 wurde im Rahmen des LEADER-Projektes „Gemeinde.Impulse.Vernetzung“ ein Impulsabend mit Gemeindebundpräsident Johannes Pressl zum Thema „Wie sehen unsere Gemeinden in zehn Jahren aus?“ in der Bürgerhalle Adlwang veranstaltet.

Der Musikverein Adlwang begrüßte musikalisch mit Bgm.in Maria Achathaler die zahlreichen Gäste, unter ihnen Bundesrat Bgm. Bernhard Ruf und Landtagsabgeordnete Regina Aspalter.


Der Gemeindebundpräsident stellte sich der Frage, wie die Gemeinden zukünftige Herausforderungen gut meistern können. Dabei zeichnete er vier große Bilder, die wesentlichen Einfluss haben werden: Demographie, Digitalisierung, Kooperation und Heimat.

 

Pressl wies darauf hin, dass eine älter werdende Bevölkerung mit steigenden Anforderungen an Pflege, Wohnen und Nahversorgung zu rechnen hat. Im Bereich der Digitalisierung hob er besonders den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und die Vereinfachung von Verwaltungsabläufen hervor. Besonders wichtig ist für ihn eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden. Hier schlug Pressl eine künftige Aufgabenverteilung nach dem Prinzip einer Pyramide vor: Der Bund schafft die Rahmenbedingungen, das Land bündelt spezialisierte Verwaltungsleistungen, die Region löst gemeindeübergreifende Aufgaben gemeinsam und die Gemeinde konzentriert sich auf jene Leistungen, die am besten direkt vor Ort erbracht werden können. Die Lebensqualität in der Gemeinde mit einem bürgernahen Service bleibt ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

 

In einer Gesprächsrunde mit Bürgermeister:innen aus der Region wurden verschiedene aktuelle Themen wie Digitalisierung, Kooperation und regionale Entwicklung behandelt wie auch ihre Einschätzung und Vorgehensweisen in den Entwicklungen ihrer verantworteten Gemeinden.

 

Bei einem abschließenden allgemeinen Meinungsaustausch wurden Gesundheitsvorsorge, leistbarer Wohnraum für (junge) Menschen sowie Deregulierung und Entbürokratisierung intensiv diskutiert.

 

Fazit: Die Zukunft der Gemeinden entsteht nicht von selbst – sie wird durch Zusammenarbeit, Innovation und aktives Gestalten geschaffen. Mit Begeisterung und Neugierde der handelnden Personen werden zukünftige Herausforderungen gut zu bewältigen sein.

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