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LEADER-REGION

​Die 21 beteiligten Gemeinden der LEADER-Region Traunviertler Alpenvorland liegen im Norden der beiden politischen Bezirke Steyr-Land und Kirchdorf. Mit einer Dichte von 118 Einwohnern pro km² stellt die Region den wesentlich stärker besiedelten Teil der Bezirke Kirchdorf und Steyr-Land dar. Die Region grenzt im Norden an den oberösterreichischen Zentralraum, im Osten an Niederösterreich, im Süden an die benachbarte LEADER-Region „Nationalpark Region Oö. Kalkalpen“ und im Westen an den Bezirk Gmunden. Die Region ist ein seit Jahrhunderten genutzter Wirtschaftsraum und hat eine dementsprechend geprägte, offene Kulturlandschaft. Der größte Teil der Flächen wird überwiegend ackerbaulich genutzt.

 

4 SCHWERPUNKTE DER STRATEGIE

  • Landwirtschaft
    Wir steigern das Bewusstsein für Innovation und Marktchancen im Umfeld der Landwirtschaft. Kooperationen werden gefördert und neue Angebote entwickelt. Regionale Produkte werden besser vermarktet.
  • Tourismus und Freizeit
    Wir unterstützen dabei, die regionale Freizeit- und Tourismusinfrastruktur qualitativ auszubauen und weiterzuentwickeln. Dabei werden aktuelle Trends mit regionalen Stärken kombiniert und somit neue vernetzte Angebote etabliert.
  • Unternehmen und Wirtschaft
    Wir fördern die Innovations- und Gründerkultur, um damit unseren Wirtschaftsstandort weiter zu stärken. Zugleich unterstützen Unternehmensnetzwerke und -kooperationen in der Entwicklung von Lösungen bei aktuellen Herausforderungen (z. B. Arbeitskräftemangel).
  • Regionale Kultur
    Wir fördern die Weiterentwicklung des vielfältigen Kulturangebots vor Ort. Damit sollen neue Zielgruppen - vor allem auch Jugendliche - angesprochen und besser eingebunden werden. Zudem sollen regionale Kulturinitiativen besser miteinander vernetzt und ihre Sichtbarkeit erhöht werden.
  • Naturraum
    Wir setzen uns für den Erhalt bzw. die qualitativen Weiterentwicklung der vielfältigen Kulturlandschaft des Alpenvorlands sowie der hochwertige Natur- und Naherholungsräume ein. Dabei wird besonders die regionalen Artenvielfalt und Biodiversität geachtet.
  • Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft
    Wir möchten das Bewusstsein für Kreislaufwirtschaft, Bioökonomie und nachhaltigen Konsum in der Region weiter stärken.
  • Bürgerbeteiligung & Engagement
    Wir schaffen Beteiligungsmöglichkeiten und stärken freiwilliges Engagement und Ehrenamt, um eine ausgeprägte Beteiligungskultur für die Zukunftsthemen der Region zu nutzen.
  • Soziale Region
    Wir unterstützen Maßnahmen um die Chancengerechtigkeit für benachteiligte Gesellschaftsgruppen weiter auszubauen. Zudem sollen Lösungen zu aktuellen Herausforderungen im Sozialbereich entwickelt werden. Hier ist unter anderem Pflege und Betreuung von älteren Personen zu erwähnen.
  • Jugend
    Wir unterstützen das Engagement und Projekte von Jugendlichen zu regional wichtigen Themen. Zudem fördern wir Maßnahmen für Vernetzung und Austausch zwischen Jugendorganisationen.
  • Gemeindeentwicklung
    Wir unterstützen die Belebung und Attraktivierung von Leerständen und Ortskernen. Damit sollen attraktive öffentliche Räume für mehr soziales Miteinander, Erholung und Freizeit geschaffen werden. Zudem fördern wir Projekte, um die Nahversorgung und Versorgungsqualität in den Ortszentren zu erhalten und weiter aufzuwerten. Weiters sollen durch Kooperationen zwischen den Gemeinden neue Lösungen zu kommunalen und regionalen Herausforderungen erarbeitet werden.
  • Klimabewusstsein
    Wir unterstützen Maßnahmen, um das Bewusstsein für regionalen Klimaschutz weiter zu stärken. Dadurch soll der Klimaschutz stärker im täglichen Verhalten der Bevölkerung integriert und sichtbar werden.
  • Klima & Energie
    Wir begleiten und unterstützen gemeinsam mit der Klima und Energiemodellregion unsere Gemeinden, Betriebe und die Bevölkerung beim Ausbau von erneuerbaren Energien und bei Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.
  • Klimaresilienz
    Wir setzen Maßnahmen, um unsere Region an den fortschreitenden Klimawandel anzupassen. Dadurch soll die regionale Resilienz gegenüber der Klimakrise erhöht werden.
  • Nachhaltige Mobilität
    Wir setzen uns für eine stärkere Nutzung von klimafreundlichen Mobilitätsformen ein. Dazu sollen neue Angebote entwickelt, die Infrastruktur ausgebaut (z.B. Fahrradwege), und die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs gesteigert werden.

VON DER IDEE ZUM PROJEKT

Von der LEADER-Region werden laufend Aufrufe zur Fördereinreichung eröffnet. Aktuelle Förderaufrufe sind unter NEUIGKEITEN zu finden. Grundlage für eine LEADER-Förderung ist, dass ein Projekt einen Beitrag zur Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie  leistet. Die Projekteinreichung erfolgt über die Digitale Förderplattform der AMA. Hier werden förderwerbende Personen aktiv vom LEADER-Management unterstützt. Nach vollständiger Einreichung wird das Projekt vom Projektauswahlgremium bewertet. 

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Nach erfolgreicher Projektauswahl durch das Projektauswahlgremium steht als nächstes die Antragstellung des Projektes bei der zuständigen Förderstelle beim Land OÖ an. Bei positiver Prüfung der eingelangten Unterlagen wird das Projekt durch offiziell bewilligt. Dabei wird auch offiziell ein maximales Förderbudget zugeteilt. Es kommen folgende Fördersätze zur Anwendung: 40 % Förderung für einkommensschaffende/wertschöpfende Vorhaben; 60 % Förderung für nicht direkt einkommensschaffende/wertschöpfende Vorhaben; 80 % Förderung für nicht-investive Vorhaben zu Querschnittsthemen wie Bildung, Jugend, MigrantInnen, Menschen mit besonderen Bedürfnissen, Klima und Umwelt, Demographie, regionale Kultur und Identität

Jetzt beginnt die eigentliche Projektumsetzung. Maximal 3 Jahre haben die förderwerbende Personen nun Zeit, ihr Projekt umzusetzen. Sehr wichtig ist dabei die Einhaltung folgende Punkte, ansonsten kann es zu Kürzungen der Förderung kommen: Förderlogo nicht vergessen (siehe Publizitätsrichtlinien) und Projektänderungen im Vorfeld bekanntgeben.

Der Zahlungsantrag bei Projektabschluss bildet abgesehen von der tatsächlichen Auszahlung den letzten wichtigen Schritt. Hier werden alle Unterlagen geprüft und eine Gegenüberstellung der beantragten und tatsächlichen Kosten durchgeführt. Nach Abschluss der Prüfung wird die Fördersumme ausbezahlt.

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