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Gebrochener Schlamm

DÜRRE AKTIV BEGEGNEN

Das Projekt „Dürre aktiv begegnen“ sensibilisiert für dezentrale und teilweise sehr kostengünstige Maßnahmen, die helfen, Dürreschäden zu vermindern. Durch Exkursionen zu bereits umgesetzten Vorzeigeprojekten, Vorträge von Praktikern und gezielte Öffentlichkeitsarbeit soll Wissen über umsetzbare Maßnahmen in der Region verbreitet werden, um so Nachahmung und weitere Innovationen anzuregen. ​

Ziel ist es, durch Anregung von unterschiedlichsten dezentralen Maßnahmen Regenwasser länger in der Landschaft zu halten, um dadurch Hochwässer und Dürren abzuschwächen und um Grundwassernachbildung durch verlangsamtes Abfließen zu fördern. Dadurch wird in Hitzeperioden auch die Landschaft gekühlt und die Vorbeugung gegen Dürre hilft bei der Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln und schützt auch die heimische Natur ein Stück weit besser vor Hitzeschäden.​

Die Veranstaltungen im Projekt werden gemeinsam mit folgenden Partnern umgesetzt. Vielen Dank für die Unterstützung!

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BEVORSTEHENDE VERANSTALTUNGEN

  • Einladung zur Exkursion Agroforst
    Einladung zur Exkursion Agroforst
    Fr., 06. März
    Christoph Wagenhofer | Laura Wolfsteiner
    06. März 2026, 09:00 – 13:00
    Christoph Wagenhofer | Laura Wolfsteiner, Stadtplatz 44, 406 Leonding
    Exkursion mit praxisnahen Einblicken in Landwirtschaftsthemen: Vortrag „Starkregen und Dürre“ erklärt Einfluss extremer Witterung auf Bewässerung, Ernte und Boden. Theresia Markut zeigt Agroforstsysteme als Wasserrückhalt. Im Anschluss daran besuchen wir den Agroforstbetrieb Wagenhofer in Leonding.
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Kontakt

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Rebecca Lederhilger, BSc. (Projektleiterin)

SCHWERPUNKTE UND PROJEKTVERLAUF

 

Auftaktveranstaltung

Bereits die Auftaktveranstaltung mit Mag. Alexander Ohms, der rund 80 Interessierte aus Landwirtschaft, Verwaltung, Politik und Privatwirtschaft anzog zeigte sehr eindrücklich die Entwicklung hinsichtlich Klima, Wetter und Meteorologie. Besonders die Messreihen zur Bodenfeuchte, die im Gegensatz zur Niederschlagsmenge deutlich abnimmt hinterließ Eindruck und betont umso mehr die Wichtigkeit des Projekts „Dürre aktiv begegnen“.

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Zahlreiche regionale Beispiele zu den bereits sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels z.B. im Hochgebirge, hinterließen ebenfalls Eindruck und Betroffenheit. Hier geht’s zur Präsentation >>

In der anschließenden Diskussion wurden die globalen Zusammenhänge (wie die Rolle des Golfstroms, die Situation in Amerika oder Fragen der Ernährungssicherheit) ebenso thematisiert wie die lokalen Anpassungsmaßnahmen. Dabei standen Bodenbewirtschaftung, Drainagen, Bewässerung, Flächenversiegelung und notwendige Investitionen in der Verwaltung im Mittelpunkt.

Der Innovationsgeist und die Anpassungsfähigkeit der Landwirtschaft sind besonders beeindruckend, um bereits heute den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen. Gleichzeitig erfordert es einen gemeinsamen Kraftakt – von Landwirten, Privathaushalten und der öffentlichen Hand gleichermaßen, darüber herrschte Einigkeit.

Land- und Forstwirtschaft

Gerade in der Landwirtschaft sind die Auswirkungen des Klimawandels bereits schmerzlich spürbar. Die häufiger auftretenden Dürren werden auch in Oberösterreich zunehmend zum Problem. Die eine Lösung gibt es wie so oft nicht, sondern es braucht eine Vielzahl an Maßnahmen, um dem Problem aktiv zu begegnen. Ein wesentliches Hauptziel des Projekts ist die Verbesserung der Wasserspeicherfähigkeit im Boden, dezentral über die gesamte Region verteilt. Auch dazu gibt es in der Literatur und Praxis viele Möglichkeiten:

Weiterführende Links zu möglichen Maßnahmen:

https://www.klimafittelandwirtschaft.at/

https://baumfeldwirtschaft.de/keyline-design/

https://www.bwsb.at/

https://ooe.lfi.at/

http://www.kompetenzzentrum-bewaesserung.at/

https://www.humusplus.at/

Ein weiteres wichtiges Thema zur Krisenresilienz, in Dürre- oder andern Notfällen (Blackout, Unterbrechung der Wasserversorgung,…) ist eine ausreichende Bevorratung auf der Hofstelle. Dazu sollte man seinen täglichen Wasserbedarf genau kennen. Dazu gab es am 1.12.2025 in Schlierbach eine Veranstaltung, wo folgende Richtwerte vorgestellt wurden:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Präsentation: Absicherung gegen Wassermangel auf der Hofstelle

Auch auf die Richtige Wartung des Hausbrunnens kommt es an, um Ausfälle vorzubeugen, dazu gibt es Praxiswissen und Theorie von Hr. KommR Alfons Forster.

Gemeinden & und Bürger:innen

Die Herausforderungen für Gemeinden zu diesem Thema sind vielseitig und vielfach mit großen Investitionen verbunden. Es gilt die Trinkwasserversorgung sicherstellen, die Infrastruktur vor Starkregen zu schützen und auch Wasserrückhalt wie Rückhaltebecken und Hangwasserschutz sowie Gestaltung des Öffentlichen Raumes bis hin zur Bauordnung, fallen in den Aufgabenbereich der Gemeinden, und bieten Handlungsspielraum um klimaresilienter zu werden.


Im Rahmen von dem Projekt Dürre aktiv begegnen hat sich ein sehr konkretes Problem gezeigt, das mehrere Gemeinden betrifft, nämlich dass es zu  Wasserengpässen kommt zur "Saison der Poolbefüllungen" im Frühjahr. Um die Befüllungen künftig besser zu koordinieren, wird der bestehende "Poolbefüllungskalender" modernisiert und einfacher nutzbar, sodass künftig mehr Poolbesitzer darauf zurückgreifen. Das ist essenziell, um Druckabfälle und somit Wasserknappheit zu vermeiden. Wenn die Wasserbehälter leerlaufen, dauert es bis zu einer Woche, die Behälter wieder auf den normalen Füllstand zu bringen.

Probleme z.B. hier in Schiedlberg: https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/aerger-in-schiedlberg-volle-pools-aber-kein-trinkwasser;art4,4043311

Ein weiteres Thema der Gemeinden ist die Gestaltung des Öffentlichen Raumes. Die zunehmenden Hitze- und Dürretage verlagen eine neue Gestaltung der öffentlichen Grün- und Freiflächen. Die Veranstaltung am 22.09.2025 in Traun „Heiße Zeiten- Kühle Kommunen“ inklusive einem Stadtspaziergang mit Landschaftsplaner Harald Kutzenberger zeigte den teilnehmenden Gemeindevertreter:innen kostengünstige Maßnahmen zur klimaadaptiven Gestaltung. Vom Klimabündnis OÖ gab es zusätzlich Tipps zur Anwendung dsr interaktiven Tools „CLAIRISA (in doris.at) – Klimadaten und -prognosen“ (Klimabündnis OÖ).

Fazit: Klimawandelanpassung muss integrativ sein! -> dann ist es kostengünstig, effektiv und nachhaltig. Gute Planung spart Wartungskosten! Schulung der Mitarbeiter:innen in den Gemeinden ist eine gute Möglichkeit hier langfristig kostensparend unterwegs zu sein 😉 Wo immer wieder themenspezifische Schulungen angeboten werden ist z.B. beim https://oberoesterreich.klimabuendnis.at/?bf=1

Hier geht’s zur Zusammenfassung des Seminars>>

Klimaadaptives Bauen zur Absicherung gegen-Schadensereignisse durch Extremwetter: Dr. Michael Stur vom Elementarschaden Präventionszentrum gab bei einem Webinar am 17.11.2025 praktische Tipps, um Eigenheim oder Infrastrukturbauten vor der stark zunehmenden Gefahr durch Extremwetter zu schützen.

Nützliche Links zur Vorsorge gegen Naturgefahren:

  • HORA-Karte (Naturgefahren-Informationssystem), gibt Aufschluss über z.B. Hagelkorngrößen, Windgeschwindigkeiten, Hochwasser,…) hora.gv.at

  • Hangwasserhinweiskarte Oberösterreich (verpflichtend im Bauverfahren) auch in doris.ooe.gv.at

  • Hagelregister für hagelresistente Bauprodukte (PV-Module, Dachziegel, uvm.) hagelregister.at

 

Hier die Zusammenfassung des Webinars >>

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Wir bitten um vorherige telefonische Terminvereinbarung!

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