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  • Leader Region Traunviertler Alpenvorland - 2014-2020
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Kremsmünster 2020 - Nachhaltigkeitskonzept

2017 fand die oö. Landesgartenschau (LGS) in Kremsmünster statt. In diesem Zusammenhang gab es unter anderem auch bauliche Veränderungen im Zentrum. Der Verein Kremsmünster 2020 wollte die ersehnte Nachhaltigkeit erzielen, die neuen Entwicklungspotentiale zur Zentrumsbelebung aufzeigen, das Profil des Marktes als Kulturort schärfen und eine zukunftsorientierte, inhaltliche Ortsentwicklung in Gang setzen.

 

Bereit seit Jahresbeginn 2016 gab es in Kremsmünster Bemühungen, die Ansprüche und Ideen der vielen Interessensgruppen in Kremsmünster – sei es aus dem Bereich der Kultur, des Handels und Gewerbes, der Wirte oder lokaler Produzenten – zu koordinieren. Der Verein „Kremsmünster 2020“ übernahm diese Aufgabe, sammelte und formulierte ein umfangreiches Maßnahmenbündel, das im Frühjahr innerhalb der Leader-Region präsentiert wurde. Der Großteil zielte auf eine kurzfristige Präsenz bei der LGS. Im Fortschreiten der Arbeit weitete sich die Sicht auf die allerorts beschworene ‚Nachhaltigkeit‘ des Großereignisses. Schließlich wurden längerfristige Modernisierungsmaßnahmen erarbeitet, die Teil einer Marketing- und Kommunikationsoffensive in bzw. für Kremsmünster darstellten.

 

Es wurde ein mit allen Kremsmünsterer Interessensgruppen abgestimmtes Nachhaltigkeitskonzept entwickelt und eine Verbindlichkeit hinsichtlich der Maßnahmen, der Kosten und der Finanzierung hergestellt.

 

Ideen und Maßnahmen wurden im Dialog mit lokalen Experten erarbeitet: Gesucht wurden nicht die kleinsten gemeinsamen Nenner in moderierten Großversammlungen, sondern Ziele mit dem größten Zukunftspotential. Gesprächspartner dabei waren junge Engagierte genauso wie etablierte Innovatoren in Kremsmünster. Weiters wurde in Oberösterreich nach Best-Practice-Beispielen für geglückte kommunale Entwicklungsanstöße durch inszenierte Großereignisse (oöLdausstellung/oöLGS) recherchiert. Sogar österreichweit wurden in Stiftsorten erfolgreiche Beispiele für die Partizipation kommunaler Gruppen am Besucherstrom in kulturtouristische Attraktionen erhoben. Schlussendlich entstand ein Maßnahmenkatalog, ein Nachhaltigkeitskonzept und eine Umsetzungsplanung – mit Konsens und Verbindlichkeit.

 

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